Ins beste Licht gesetzt

Attraktive Lichtszenarien in Lifestyle-Küchen

„Eine individuell geplante, offene Wohnküche ist immer wieder ein ‚Lichtblick‘. Und das liegt nicht nur an ihrer attraktiven Optik, hochwertigen Ausstattung, dem Mix edler Materialien oder an einer raffinierten Küchenarchitektur, die verschiedene Lebens- und Wohnbereiche perfekt miteinander verbindet. Licht spielt bei all dem eine ebenso entscheidende Rolle, da es einen erheblichen Einfluss auf unsere Stimmungslagen hat“, sagt Volker Irle, Geschäftsführer der AMK – Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e. V.

Wie stark uns Licht immer wieder beeinflusst, kann man zum Beispiel gut bei der Filmindustrie beobachten, die virtuos damit spielt, vor allem mit wechselnden Stimmungsebenen. In romantischen Szenen bewegen sich die Protagonisten in warmem, weichem, leicht diffusem bis schummerigem Licht. Alles wirkt entspannend und einladend. Ganz anders, wenn moderne, futuristische, hochtechnologische oder effiziente Arbeitswelten dargestellt werden. Dann dominiert sehr helles, cooles Licht. Soll Spannung aufgebaut werden bis hin zu einer dramatischen Atmosphäre, kommen starke Kontraste zwischen wenig Licht und viel Schatten ins Spiel, wie sie im Film Noire und beklemmenden Thrillern auf die Spitze getrieben werden.

Ins beste Licht gesetzt
© AMK

„Ein Wechsel der Stimmungsebenen lässt sich auch sehr gut in der Küche beobachten, überall dort, wo keine 0815-Beleuchtung zum Einsatz kommt, sondern ein individuelles Lichtdesign, das auf die Wünsche und täglichen Anforderungen der Bewohner abgestimmt ist“, erläutert AMK-Geschäftsführer Volker Irle. „LED-Technik überzeugt dabei mit Eigenschaften wie einer hohen Lichtausbeute, einer extremen Langlebigkeit sowie einer ausgezeichneten Energieeffizienz.“

Raffinierte Beleuchtungskonzepte setzen Lifestyle-Wohnküchen optimal in Szene und ermöglichen ihren Nutzern zwischen verschiedenen Lichtwelten hin- und herzuwechseln – nicht nur zwischen Arbeits- und Ambientelicht. Denn so richtig spannend und reizvoll wird es, wenn ganze Lichtszenarien individuell definiert und dann gleichzeitig abgerufen werden können – zum Beispiel per Tastendruck auf der Fernbedienung, mit dem Smartphone oder per Sprachbefehl.

„So individuell jede Küchenplanung ist, so individuell ist jedes Lichtkonzept“, sagt Volker Irle. Beispielsweise Wohnküchen mit trendigen dunklen, supermatten Oberflächen, kombiniert mit Holz, Glas und Stein. Sie wirken beruhigend, entschleunigend und versprühen zudem viel Eleganz. Kunstvoll illuminiert, sprechen sie unseren Urinstinkt nach Sicherheit und Geborgenheit an. Wer tagsüber viel an Displays und Monitoren bei künstlichem Licht mit einem hohen Blauanteil arbeitet, was anregt und wachhält, genießt als Ausgleich dunklere Farben sowie eine wärmere Farbtemperatur umso mehr, d. h. Licht mit einem hohen Rotanteil.

Helle, insbesondere weiße, glänzende Oberflächen reflektieren das Licht, was durch zusätzliche Lichtquellen noch verstärkt wird. Es entsteht ein erweitertes Raumgefühl, bei dem alles größer, strahlender erscheint und dynamisierend wirkt. Bei sehr heller Ausleuchtung auch noch cooler, frischer und funktionaler. „Küchenspezialisten wissen um die hohe Kunst, für jede Lebenssituation und Tätigkeit die optimalen Lösungen zu realisieren, indem sie ein persönliches Wunsch-Lichtdesign ausarbeiten“, erläutert AMK-Chef Volker Irle.

Ins beste Licht gesetzt
© AMK

Die Einsatzmöglichkeiten von Licht in der Küche sind enorm vielfältig. Überall dort, wo beispielsweise mit Schneidwerkzeugen hantiert wird, und Speisen vorbereitet werden – ob frische Produkte aus dem Kühlschrank oder trockene Lebensmittel, die in Hochschränken bevorratet werden und schnell im Blick und zur Hand sein sollen – ist helles, homogen ausgeleuchtetes, blend- und schattenfreies Licht angesagt. Doch neben dem Sicherheitsaspekt entscheidet immer auch das individuelle Wohlgefühl. Das kann sich bei der Farbtemperatur Neutralweiß im Bereich 3.300 bis 5.300 Kelvin (K) einstellen oder erst bei Tageslicht bzw. Kaltweiß zwischen 5.300 und 6.500 K. „Nach dem Kochen, Backen, Grillen und Garen kommen die Genussmomente“, so Volker Irle. „Und da sollte es eine angenehme, behagliche Atmosphäre sein.“ Am besten mit warmweißem Licht zwischen 2.700 und 3.300 K. Noch einen Tick sanfter und romantischer wird es mit Farbtemperaturen unter 2.700 K.

Um Wohnküchen in bestes Licht zu setzen, dazu gehört auch das Spiel mit Vordergrund und Hintergrund: Worauf soll die Aufmerksamkeit gelenkt werden – was soll aus dem Hintergrund wirken. Auch die Lichtstärke (Lumen) spielt eine wichtige Rolle. Wo soll es hell sein, wo möchte man das Licht dimmen können, beispielsweise in der Essecke, in der Nische oder an den Wänden, an denen ein attraktives Regalsystem die Aufmerksamkeit auf sich ziehen soll.

Auch stellt sich die Frage, ob eine insgesamt mehr homogene Lichtverteilung bevorzugt wird oder doch lieber eine raffinierte punktuelle, zum Beispiel mithilfe von LED-Spots, die wenige, dafür fokussierte Licht-Akzente setzen. Vielleicht sollen die Blicke auch auf die schöne Kochinsel gelenkt werden und sie in den Mittelpunkt stellen. Mit in den Küchensockel integrierten LED-Spots, LED-Lichtbändern oder beleuchteten Griffleisten verwandelt sie sich im Nu in eine beeindruckende, private Koch(Show)-bühne.

„Die Wahlmöglichkeiten im Produktbereich Licht sind sehr groß. Deshalb meine klare Empfehlung, sich im qualifizierten Küchen- und Möbelfachhandel beraten zu lassen“, so AMK-Geschäftsführer Volker Irle. Das gilt insbesondere, wenn es um eine intelligente LED-Beleuchtungstechnik geht, bei der verschiedene smarte Leuchten und Lichtfarben je nach Stimmungslage und aktuellem Bedarf zentral – beispielsweise per Smartphone oder Sprachassistent – gesteuert werden sollen. So ist man auf der sicheren Seite und kann sich mühelos an seinen ganz persönlichen, attraktiven Lichtszenarien erfreuen.

AMK

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