Die smarte Küche mittendrin

Familie Janeks neue Küche: zentral, kommunikativ, mit smarter Technologie

Etwas in die Jahre gekommen war sie schon, die Küche von Familie Janek aus Köpenick / Oberschöneweide. Kein Wunder: Das Haus, in dem Ehepaar Janek heute mit ihrer 13 jährigen Tochter und Kater Hugo lebt, ist vor 20 Jahren gebaut worden – und mit ihm die Küche. Die war damals richtig schick, auf der Höhe der Zeit, offen und mit einem Tresen und Barhockern zum Wohnzimmer hin. Das war anfangs auch sehr praktisch. Der Tresen war der Mittelpunkt zwischen Wohn- und Essbereich. Im Laufe der Jahre wurde der Tresen aber nicht mehr zum Essen genutzt, sondern nur noch als Taschenablage. So entwickelte sich der eigentlich sehr kommunikativ gedachte Tresen immer mehr zu einer Barriere. Er grenzte die Küche gegen das Wohnzimmer regelrecht ab.

Mit dieser Situation waren die Janeks schon lange unzufrieden. Und ihre Tochter, mittlerweile eine Jugendliche mit eigenem Geschmack, befand: Die Küche ist zu altmodisch! Es musste und sollte sich etwas ändern. „Der ganze Tresen-Bereich war praktisch toter Raum. Wenn wir in der Küche gekocht haben, dann immer mit dem Rücken zum Tresen und zum Wohnzimmer. Das war sehr unkommunikativ und hat uns schon länger geärgert. Im Jahr 2020 kam dann die Corona-Pandemie – da waren wir alle häufig zu Hause und hatten immer den ungenutzten Tresen und die Küche vor Augen. Und da haben wir uns gesagt: Das ändern wir jetzt!“, erinnert sich Frau Janek.

Kochen, braten und backen mitten im Raum

Am Anfang des Projekts „neue Küche“ steht immer die Information. Welche Küchen-Angebote gibt es? Wie unterscheiden sich Leistungen und Preise? Interessenten recherchieren dazu meist im Internet und in gedruckten Magazinen und Prospekten. Freunde und Bekannte werden nach ihren Erfahrungen gefragt. So ging auch Familie Janek vor und stieß auf das Berliner Unternehmen Ruder Küchen- und Hausgeräte. Bei Ruder finden Interessenten nicht nur Küchen, sondern auch Möbel für das ganze Haus und eine gute Auswahl an Haushaltsgeräten und Einbaugeräten. Dabei wird besonders auf Langlebigkeit und Qualität geachtet. Die Ruder-Mitarbeiter realisieren Küchenträume mit viel Leidenschaft und achten immer darauf, dass Interessenten für ihr persönliches Budget das Optimum erhalten. Die Ruder-Teamleiterin Romy Kortze beriet Familie Janek – und die hatte sich ordentlich was vorgenommen: „Mein Traum war die Verlegung des Koch- und Backbereichs mitten in den Raum. Da wo bislang der Tresen war, wollte ich kochen – mittendrin statt in der hintersten Küchenecke“, erklärt Frau Janek.  Auch wenn es sich so anhört: Das war keine Küche mit Koch-Insel, die da geplant wurde, sondern eine Küche in L-Form, die mit dem aktiven Koch- und Backbereich in den Raum zwischen Küche und Wohnzimmer hineinreichen sollte. Die bisherige Barriere – der Küchentresen – entwickelte sich so zum zentralen Element der neuen Küche. Problem: das war ja bislang der Tresen zum Essen und Sitzen bzw. später dann zur Taschenablage. Dort gab es keine Stromanschlüsse. Und da, wo gekocht wird, muss natürlich auch die Abluft vom Kochen, Braten und Backen nach draußen geleitet werden. Ein kleiner Küchenumbau stand hier also eher nicht auf dem Programm, erinnert sich Frau Janek: „Die alte Küche musste komplett raus. Dann haben wir die Decke aufgestemmt und Rohre für die neue Abzugshaube in der Raummitte verlegen lassen. Zusätzlich waren noch umfangreiche Elektromaßnahmen notwendig.“ Zwei Wochen dauerten die Umbauarbeiten. Familie Janek besprach mit Ruder-Beraterin Romy Kortze alle Details der individuell konzipierten Küche. So war für Frau Janek eine große Arbeitsplatte wichtig. Aus hygienischen Gründen sollte die aus Kunststoff sein, aber eine zur übrigen Küche passende Holzoptik aufweisen. Häufig findet die Planung der Küche am PC statt. Da kann die neue Küche bereits virtuell im 3-D-Modell erlebt werden. Allerdings war die Küche der Janeks so individuell konzipiert, dass Romy Kortze zu mehreren Vor-Ort-Terminen in das Haus der Familie nach Köpenick / Oberschöneweide kam. Dabei wurde auch besprochen, dass die Familie „viel Stauraum“ für Töpfe, Pfannen, Geschirr, Gläser und Lebensmittel braucht. Hierfür wurden zahlreiche Schränke und Unterschränke vorgesehen – alle Unterschränke als Schübe, und zwei praktische Apothekerschränke, damit alles gut erreichbar ist. Gut ausgeleuchtet, freundlich und einladend sollte die neue Küche werden. Die Beleuchtung war dafür ganz wesentlich. Über der Abzugshaube, in der Raummitte, plante das Ruder-Team eine dimmbare LED-Leuchte und als besonderes Highlight installierten die Experten eine indirekte Beleuchtung über dem Waschbecken und hinter der Schwarzverglasung der Schränke. Das sieht nicht nur extrem gut aus, das schafft auch Lichtinseln dort, wo sie gebraucht werden. Ohne Strom ist in der Küche von heute nur wenig los und deshalb bekam die Arbeitsplatte eine integrierte, dreh- und versenkbare Dreiersteckdose. Die wird hauptsächlich für die Kaffeemaschine und den Toaster genutzt. Und für den anfallenden Küchenabfall steht ein externer großer Müllereimer mit Sensor-Technik bereit, der auf eine Handbewegung hin seinen Deckel öffnet.

Die smarte Küche mittendrin
© Daniela Janek

Mit Smart Home auf dem neuesten Stand der Küchentechnologie

„Auf dem allerneuesten technischen Stand“, sollte die Küche sein, so Frau Janek. Aus diesem Grund beschäftigte sich die Familie gemeinsam mit ihrer Ruder-Beraterin besonders intensiv mit der Smart-Home-Technologie. Haben wir noch genug Eier und Butter für den geplanten Waffelteig? Diese Frage beantworten die Besitzer eines smarten Kühlschranks einfach, indem sie über ihr Mobiltelefon vom Supermarkt aus einem kurzen Blick in den Kühlschrank zu Hause werfen. Eine tolle Technologie – und genau das richtige für Familie Janek, die einen solchen smarten Side by Side-Kühlschrank in ihre neue Küche einbauen ließen. Ganz ähnlich funktioniert der smarte Backofen, der in Familie Janeks neuer Küche ebenfalls nicht fehlen durfte: Einfach im Internet das Wunschrezept auswählen und der smarte Backofen sorgt für die passenden Einstellungen. Über das Handy können die Janeks auf die Backofenkamera zugreifen, um zu sehen, ob der Kuchen schon die richtige Bräunung oder der Braten die richtige Temperatur hat. Doch das absolute technische Highlight der Küche kommt erst noch: Der Quooker-Wasserhahn. Neben warmem, kaltem und kochendem Wasser kann der Quooker auch gekühltes sprudelndes und stilles Wasser ausgeben. „Dieser Quooker, auf den wir auch dank Frau Kortze gekommen sind, begeistert uns richtig! Kein Wasser kochen mit dem Wasserkocher mehr. Kein Schleppen von Mineralwasserkisten. Wir drei nutzen den Hahn täglich für heißes Tee- und kühles Sprudelwasser“, freut sich Frau Janek über ihren neuen Wasserhahn, der so viel mehr kann. Ähnlich angetan ist sie von dem neuen in die Küche integrierten Dampfgarer. Ihre Tochter hat noch nie so viel Gemüse gegessen, das aus dem Dampfgarer einfach viel besser schmeckt.

In zwei Tagen stand die ganze Küche

Während die Planung der neuen Küche überwiegend bei den Janeks zu Hause stattfand, fuhr die Familie zur Auswahl der Griffe, der Farben, Schränke, Oberflächen, Geräte und vieler weiterer Elemente in die verschiedenen Ruder-Filialen in Berlin-Ostkreuz, nach Köpenick, Spandau und Charlottenburg. „Das war super, so konnten wir uns alles live anschauen. Im Oktober 2020 haben wir dann den Auftrag für die neue Küche ausgelöst – mit der Terminvorgabe, dass im Januar ’21 alles geliefert werden sollte.  Das haben wir extra so terminiert, damit wir den Weihnachtsrummel hinter uns und die Küche als neues Projekt im neuen Jahr vor uns hatten“, erinnert sich Frau Janek am Telefon. Zum Start der Einbauphase wurden Mitte Januar ‘21 alle Teile der Küche in großen Paketen bei den Janeks angeliefert. Kurz danach kam der Küchenbauer mit seinem Team und in zwei Tagen war die Küche komplett eingebaut. Und wie es bei einem größeren Bauprojekt so ist: Einige kleinere Probleme treten immer auf. So war eine Küchenrückwand vom Werk etwas zu kurz geschnitten und ein Trafo fehlte. „Das waren aber kleinere Reklamationen. Das Ruder-Team hat sich sofort darum gekümmert und nach wenigen Tagen war alles perfekt“, erklärt Küchenbauherrin Janek. Seit gut drei Monaten steht nun die neue Küche und Familie Janek freut sich täglich über das schicke Design, die neue smarte Technik, den Geschirrspüler auf Kniehöhe, die Arbeitsplatte und Elektrogeräte auf Brusthöhe, das große Spülbecken, den unglaublich praktischen Quooker-Wasserhahn und natürlich über die gelungene Verbindung von Küche, Ess- und Wohnbereich.

Fritz Thormann