Die Küchenplanung in Einfamilienhäusern

2 Checklisten für die ideale Durchführung

Trautes Heim, Glück allein? Jedes Jahr entschließen sich rund 100.000 Häuslebauer in Deutschland für ein privates Ein- oder Zweifamilienhaus. Was mit einer Finanzierungsaufstellung und zahlreichen Planungsideen beginnt, wächst sich schnell zur komplexen organisatorischen Aufgabe für die nächsten Jahre aus. Mit den vielfältigen Möglichkeiten, das Eigenheim zu gestalten, summieren sich nämlich auch rasch die Entscheidungen – die zeitlich exakt eingetaktet werden müssen, um Baufortschritt und Inneneinrichtung in harmonischen Einklang zu bringen.

Küchenplanung in Einfamilienhäusern: noch vor Baubeginn starten

Das zeigt sich gut am Beispiel Küche: für immer mehr Menschen stellt ein offener Küchen- und Wohnraum mit weitläufigen Sichtachsen und raumübergreifender Einrichtung das Herz des Hauses dar. Die offene Küche wird zum HotSpot für Kommunikation und Interaktion unter den Familienmitgliedern, die den Alltag ihrer Bewohner architektonisch aufgreift und mit verschiedenen Planungskniffen zum Arbeiten, Kochen, Essen, Entspannen und guten Gesprächen einlädt.

Dabei spielt die Raumaufteilung eine ebenso große Rolle wie das Einplanen von Anschlüssen, Steckdosen, Mauervorsprüngen, Abzugssystemen und einer diskreten Einbindung verschiedener Lichtquellen. Die Küchenplanung in einem Einfamilienhaus beginnt also mitnichten erst nach Fertigstellung des Rohbaus, sondern wird im besten Falle bereits vor Baubeginn mit einem Küchenstudio besprochen.

Ganzheitlich denken – raumübergreifende Architektonik für offene Wohnküchen

In gut aufgestellten Studios arbeiten Innenarchitekten und Küchenplaner Hand in Hand, um die individuellen Voraussetzungen und Wünsche des Kunden in ein ganzheitliches Raumkonzept einfließen zu lassen. So setzt sich ein Küchenraum schlussendlich nicht nur aus individuell gewählten Möbeln und Geräten zusammen, sondern auch aus der passenden Boden-, Wand- und Farbgestaltung – und natürlich der idealen Lichtauswahl für verschiedene Wohnszenarien. 

Diese Vorgehensweise greift natürlich ebenso bei Renovierung und Neubezug eines bestehenden Einfamilienhauses oder einer Umgestaltung der eigenen vier Wände. Gehen Sie frühzeitig auf die entsprechenden Fachleute zu und machen Architekt und Küchenplaner miteinander bekannt. Das Wegreißen von Zwischenwänden oder die Neustrukturierung des Raumes ist eine aufwändige und kostspielige Angelegenheit, die Ihrem Zuhause ein völlig neues Aussehen verleihen kann und deshalb nur in die Hände von Profis gelegt werden sollte. Wo würde sich dieser Aufwand mehr lohnen als in einem Eigenheim, in dessen Mittelpunkt die Küche einen Anlaufpunkt für jedermann in der Familie darstellt und Generationen miteinander vereint? Eben.

Schritt für Schritt zur Küchenplanung im Einfamilienhaus: 2 Checklisten

Welche Schritte sind also notwendig, um eine Küchenplanung für ein Einfamilienhaus anzupacken? Wir liefern Ihnen die Antwort mit zwei Checklisten: zum einen zum zeitlichen Ablauf, der auf Erfahrungswerten und Empfehlungen führender Küchenstudios beruht. Zum anderen eine Sammlung wichtiger Grundlagenfragen, die Sie für sich beantworten können sollten, bevor Sie den Gang ins Studio wählen. Dazu zählt nicht nur die Auswahl von Stil und Farbe Ihrer zukünftigen Küche, sondern auch, welche Rolle die Küche im Einfamilienhaus künftig in der Gestaltung Ihres Alltags einnehmen soll.

Alles in allem ist die Zeit der Küchenplanung eine aufregende Gelegenheit, um die Fülle an Möglichkeiten im Innenausbau auszuloten. Wer sagt, dass das, was im Hochglanzmagazin abgedruckt ist, nicht in naher Zukunft auch bei Ihnen einziehen darf? Wir wünschen Ihnen den „Schlüssel zum Glück“ für Ihren Küchenkauf.

Susanne Maerzke

Die ausführlichen Checklisten erhalten Sie unter den folgenden Links:

Checkliste 1
Zeitlicher Ablauf einer Küchenplanung

Checkliste 2
Schritt für Schritt zur Küchenplanung