Grundrissgestaltung dem Wohnen mit Kindern anpassen

Offene Wohnformen bilden die beste Voraussetzung, um ein kindgerechtes Familienwohnen zu ermöglichen. Kinder suchen sowohl die Distanz als auch die Nähe zu den Eltern, abhängig von Alter oder Lebenssituation. Dieser Situation kann nur Rechnung getragen werden, wenn die Grundrissgestaltung der eigenen vier Wände dies auch zulässt. Experten des Bauherren-Schutzbund e.V. empfehlen deshalb, den Grundriss so zu planen, dass vorhandene Kinderzimmer in etwa die gleiche Wohnfläche für jedes Kind zur Verfügung stellen.

Es ist ratsam die Kinderzimmer in einer räumlichen Beziehung zueinander anzuordnen, also Wand an Wand oder auch gegenüber. So besteht die Möglichkeit den Flur in das räumliche Nutzungskonzept mit einzubeziehen, z. B. als Spiel- oder Arbeitsplatz für die Kinder. Das ist aber nur möglich, wenn der Flur nicht zu schmal oder zu klein ist. Mit solch einem Spielflur kann sich der speziell für Kinder benutzbare Raum um bis zu 40 % vergrößern. Besonders empfehlenswert ist die natürliche Belichtung dieses Bereiches.

Neben der Optimierung des Grundrisses und der Flächen empfehlen BSB-Experten, auch die Ausrichtung der Räume gut zu durchdenken. Kinder halten sich in der Regel vormittags in der Kita oder der Schule auf. Ihre Zimmer werden deshalb meist erst in den Nachmittagsstunden genutzt. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Kinderzimmer in westlicher Richtung zu planen, damit sie gut belichtet werden. In den Sommermonaten sollte aber auch eine ausreichende Beschattung der Kinderzimmer möglich sein.

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