Zweite Wohnung unterm Dach

Marion und Hans-Peter Reese wünschten sich einen Bungalow, gleichzeitig wollten sie den beiden großen Söhnen ihr eigenes Reich bieten. So entstand ein frei geplantes Viebrockhaus mit Einliegerwohnung im Dachgeschoss.

„Wir sind mit der Auswahl und der Qualität der Ausstattung bei Viebrockhaus sehr zufrieden und würden auch aus heutiger Sicht nichts anders machen.“ – Marion Reese –

Ein weißes Haus im Bauhausstil: Das war der Traum.

Ein Kubus, mit heller Putzfassade, grauen Fenstern und Flachdach: klassisch, zeitlos und ultramodern zugleich. Am liebsten alles auf einer

Etage. „Wir dachten, so etwas gäbe es bei Viebrockhaus nicht“, erzählt Marion Reese (49) und lacht. Von wegen! Als sie zusammen mit ihrem Mann Hans-Peter (53) den Katalog durchblätterte, stießen sie auf den Bungalow Edition 800 B. Perfekt für zwei. Für die Söhne Finn (20) und Mats (15) könnte man ja noch eine Zweizimmerwohnung obendrauf setzen. Das Flachdach war im Baugebiet nicht erlaubt. Was macht man da, wenn man ein ungewöhnliches Dach haben möchte? Man setzt zwei gegeneinander verlaufende Pultdächer auf den Baukörper. Eine spannende Lösung, wie die Reeses finden.

Mit 50 Jahren noch einmal bauen? Das haben sich die Zahnarzthelferin und der Geschäftsführer einer Werbeagentur gründlich überlegt. Schließlich wohnten sie schon in einem schönen Einfamilienhaus. Doch je älter die Söhne wurden, desto mehr wünschten sie sich ein zweites Bad. Auch war der Garten zu klein, und die Familie schaute direkt auf das Nachbarhaus mit neuem Anbau.

Jetzt fehlte nur noch ein geeignetes Grundstück. „Das haben wir nach längerer Suche hier im Ort gefunden, direkt an einem Park gelegen“, berichtet Marion Reese und strahlt, so als könnte sie ihr Glück noch immer nicht fassen. Wer das Traumhaus bauen sollte, war klar. Schließlich lebt die Familie in Harsefeld, dem Stammsitz von Viebrockhaus. „Wir kannten das Unternehmen, das hier im Ort allgegenwärtig ist“, fügt Hans-Peter Reese hinzu: „Wir wussten: Die Häuser sind schön, der Service und die Qualität super“. Freunde und Bekannte der Reeses, die mit Viebrockhaus gebaut hatten, waren außerdem sehr zufrieden. Nachdem sie ihr erstes Haus vor 22 Jahren selbst errichtet hatten, wünschten sie sich jetzt einen Rundum-Service.

Nach nur drei Terminen war das neue Haus fertig geplant. Das Konzept des Bungalows Edition 800 B wurde an die Bedürfnisse der Baufamilie optimal angepasst. „Die Entwurfsarchitektin hat unsere Wünsche sehr genau verstanden und umgesetzt – und sogar die Maße unserer Möbel für die Planung berücksichtigt“, sagt Marion Reese.

„Der Eingangsbereich des Hauses war uns sehr wichtig“, erklärt Marion Reese. Wer das Haus betritt, sieht es sofort: „Wir wollten, dass die Tür aufgeht und man von der Diele direkt den Blick in den Garten genießen kann.“ Geradeaus geht es von der Diele durch eine Schiebetür in die riesige Küche plus Essbereich mit imposantem Massivholztisch. Die Vorliebe der Bauherren für Naturmaterialien und gedämpfte Farben – viel Grau und Weiß – wird hier deutlich. Der Wohnbereich mit dem gemütlichen U-förmigen Sofa ist ebenfalls per Schiebetür abtrennbar. „Wir mögen zwar offene Konzepte“, erzählt Marion Reese, „wir brauchen aber auch Ruhezonen“.

Zurück in der Diele geht die Hausführung weiter. Links vom Eingangsbereich liegt ein kleiner Hobbyraum, rechts schließen sich zunächst WC und dann ein Gästezimmer an. Zur Gartenseite hin wurde der großzügige Elternbereich platziert: mit Ankleide, Schlafzimmer sowie einem Bad mit Dusche, zwei Waschtischen und WC. „Auf eine Badewanne haben wir bewusst verzichtet“, erklärt die Bauherrin, „wir planen stattdessen den Einbau eines Whirlpools auf der Terrasse“.

Dass es überall so tipp-topp aufgeräumt aussieht, hat seinen Grund: „Wir sind sehr ordnungsliebende Menschen“, meint Hans-Peter Reese, „daher waren uns viele Räume wichtig, in denen alles seinen Platz hat.“ Der Grundriss bietet auch jedem seinen Rückzugsraum. Dazu passt die Idee, den Söhnen unterm Dach ihr eigenes Reich einzurichten. In die obere Wohnung gelangt man auch von der zweiten Eingangstür – mit eigener Klingel und Gegensprechanlage. Hier haben Finn und Mats jeweils ein Zimmer, dazu ein Bad, ein separates WC sowie eine kleine Küche. Ein Abstellraum bietet Platz für Sporttaschen und weiteren „Jungs-Kram“.

Räumlich getrennt zu sein und trotzdem als Familie unter einem Dach zu leben: Das ist für Mutter Marion wichtig: „Im Alltag kommen wir zum Essen oder für Gespräche und Spiele bei uns im Erdgeschoss zusammen.“ Das Zweifamilienhauskonzept ist für jetzt und in Zukunft die ideale Lösung für die Bauherren. Oben könnte später jemand einziehen, der Marion und Hans-Peter im Alter unterstützt, unten ist alles barrierearm und leicht zu erreichen.

Der Rundgang endet auf der riesigen Terrasse. Eine Pergola aus weißen Streben und Pfeilern mit Glasdach schützt den Sitzplatz vor Wind und Wetter. Eine per Smart-Home-Steuerung bedienbare Vertikaljalousie sorgt für Beschattung, wenn es die Sonne besonders gut meint. Hans-Peter Reese liebt diesen Ort: „Manchmal bin ich schon vor 6 Uhr wach und setze mich auf die Terrasse. Dann genieße ich den Blick auf den Teich und höre den Vögeln und Fröschen zu.“

Dirk Paulus

BILDER
Alle Fotos: © Viebrockhaus AG

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