Einbruchschutz für Haus & Wohnung

Die Zahl der Wohnungseinbrüche nimmt stetig zu. Besonders in der dunklen Jahreszeit versuchen Täter immer wieder in leicht zu erreichende Fenster und Türen einzusteigen und wertvolles Hab und Gut zu entwenden. Schon kleine Verbesserungen in Ihrem Zuhause können Sie verlässlich davor bewahren, Opfer eines Einbruchs zu werden. Dafür müssen nicht immer aufwändige Veränderungen an ihrem Heim vorgenommen werden.

Oft gelingt es Einbrechern, binnen weniger Sekunden, Fenster und Türen zu öffnen. Die meisten Einbrecher sind Gelegenheitstäter ohne professionelles Equipment. In weit über der Hälfte aller Fälle hebeln Einbrecher ihr Hin­dernis mit einfachem Werkzeug auf. Wenn sie nach kurzer Zeit keinen Erfolg haben, brechen sie häufig ab. Das betrifft über 45% der Fälle und von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der ver­suchten, gescheiterten Einbrüche.

Die Täter sind i.d.R. keine Nachtschwärmer. Entgegen landläufiger Meinung findet weit über ein Drittel aller Einbrüche zur Tageszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden statt. Und, wie ebenfalls oft angenommen, ist nicht die Ferienzeit die Hochzeit für Einbrü­che. Sie schlagen vor allem in den Monaten November bis Februar zu, wie etwa Zahlen des Landeskriminalamtes zeigen.

Einbrecher hinterlassen oftmals einen großen Sachschaden. Allerdings machen vielen Op­fern die Verletzung ihrer Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl mehr zu schaffen als der materielle Schaden.

Grundsätzlich gilt: Will ein Täter in die Wohnung eindringen, schafft er es auch – entweder mit roher Gewalt und viel Lärm oder mit erhöhtem Zeitaufwand. Beide Faktoren erhöhen jedoch das Risiko für den Einbrecher auf frischer Tat ertappt zu werden. Genau hier sollten Mieter und Eigenheim-Besitzer ansetzen.

Fenster und Türen richtig schließen

Türen und Fenster sollten je nach Lage ge­schützt werden. Nichts ist einladender, als ein gekipptes Fenster oder eine Haustür, deren Schlüssel unter der Fußmatte liegt. „Beson­deren Schutz brauchen freistehende Häuser und Wohnungen im Erd- oder Dachgeschoss. Dazu gehöre in erster Linie, dass die Türen und Fenster stabil und belastbar sind.“, sagen Ex­perten für technische Einbruchprävention. Die Scheibe im Fensterflügel braucht eine ordent­liche Befestigung, hochwertige Beschläge und widerstandsfähige Schließeinrichtungen.

Moderne Haustüren sind nicht so leicht zu knacken. „Wir empfehlen beim Türenkauf für den Privatgebrauch eine Einbruchhemmung mindestens nach der Widerstandsklasse (RC) 2“, sagt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) in Frankfurt am Main. Wichtig sind eine Band­sicherung, Zylinder mit Kernziehschutz, mit Mauerankern eingeschraubte Schließbleche sowie trittsichere Türblätter. Diese Elemente können Bewohner in den meisten Fällen auch nachrüsten.

In Technik zu investieren und nachzurüsten, kann sich also sprichwörtlich, bezahlt machen. Sei es mit Sicherheitsschlössern oder verstär­kten Fensterrahmen. Es wird Ihre Familie wie­der ruhig schlafen lassen.

Anwesenheit simulieren

Ohne großen Aufrüstungsaufwand können Sie bereits vermeiden, dass Einbrecher ihr Glück bei Ihrer Immobilie versuchen. Simulieren Sie bei Abwesenheit, dass jemand in der Woh­nung ist. Durch Installation von beispielswei­se Zeitschaltuhren oder Fernsehsimulatoren täuschen Sie ihre Anwesenheit vor. Auch das An- und Ausschalten von Lichtsimulatoren, Rollläden, Fernseher und Radios lässt sich meist zu elektronisch determinierten Zeitpunk­ten festlegen und trägt hier zur Prävention bei.

Bei längerer Abwesenheit bitten Sie einen Freund oder Nachbarn Ihres Vertrauens, Ihren Briefkasten regelmäßig zu leeren. Denn nichts deutet so sehr auf Urlaub hin wie ein überquel­lender Postkasten. Auch ein ungezähmter Ra­sen und verwelkte Blumen sind Zeichen, die auf Abwesenheit hindeuten.

Außenbereiche beleuchten

Durch strategisch platzierte Leuchten mit Be­wegungsmeldern und Scheinwerfern nehmen Sie Einbrechern den Schutz der Dunkelheit. Besonders Zugangswege sollten beleuch­tet werden, denn diese lässt viele Einbrecher verschwinden. Schließlich ergreifen Diebe nur die Gelegenheit, wenn sie glauben, dass nie­mand im Haus aktiv ist. Sie sind ein effektives Mittel gegen Einbrecher und mittlerweile sehr erschwinglich.

Alarmanlagen installieren

Alarmanlagen bieten Komfort und Sicherheit, da sie auch unterwegs steuerbar sind. Neben Attrappen und Alarmsystem-Aufklebern, ha­ben sie natürlich auch die Möglichkeit auf voll­wertige und funktionstüchtige Alarmsysteme zurückzugreifen. Bezüglich der Preise und des Funktionsumfangs gibt es auch hierbei viele verschiedene Modelle und Ausführungen. Im Hinblick auf den Einbruchsschutz ist dies aller­dings auch eine überaus wirksame Methode.

Freie Sicht des Grundstücks

Der allgemeine Glaube ist: Umso schwieriger das Grundstück einsehbar ist, desto schwie­riger haben es Einbrecher. Aber falsch gedacht, denn bei zugewachsenen Grundstücken ha­ben Einbrecher leichtes Spiel. Hohe Hecken und Mauern geben vielleicht das Gefühl von Sicherheit, stellen aber in Wahrheit ein großes Risiko dar. Ein unbemerktes Verschwinden wird den Dieben bei freier Sicht deutlich er­schwert. Schaffen Sie also mit Übersichtlich­keit bei Zugängen, präventiven Schutz. Kombiniert mit guter Außenbeleuchtung ist dieser natürlich deutlich wirksamer.

Um Einbrecher vor etwaige Pläne abzuhalten, gilt besonders: Passen Sie auf, keine Details des Urlaubs auf sozialen Medien zu teilen. Das ist eine herzliche Einladung an jeden Einbre­cher!

Für Fragen rund um Ihre Immobilie sind wir gern Ihr Ansprechpartner. Wir begleiten sie auf allen Wegen mit Erfahrung, Kompetenz und Expertise. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern und völlig unverbindlich.

TIPPS, MIT DENEN SIE EINBRUCHSICHER WERDEN

  • ANWESENHEIT VORTÄUSCHEN
  • FENSTER UND TÜREN RICHTIG SCHLIESSEN
  • AUSSENBEREICHE DURCH ZEITSTEUERUNG AUTOMATISCH ERHELLEN
  • BRIEFKASTEN REGELMÄSSIG LEEREN, ROLLLÄDEN HOCH UND RUNTER FAHREN
  • ALARMANLAGE ALS ABSCHRECKUNG INSTALLIEREN
  • TAGSÜBER WACHSAMKEIT VOR EINBRECHERN
  • WERTVOLLE DOKUMENTE BESONDERS SCHÜTZEN (TRESORE)
  • HOLEN SIE SICH BERATUNG VOM FACHMANN
  • SICHERHEIT MIT FREIER SICHT
  • PASSEN SIE AUF, WAS SIE IN SOZIALEN NETZWERKEN TEILEN

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