Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Ratgeber zur Immobilienfotografie

Für die Immobilienfotografie gilt dieser Satz allemal. Das 21. Jahrhundert ist ein visuelles Zeitalter. Bevor ein Text gelesen wird, sieht sich der Leser die illustrierenden Fotos an. Bei Immobilieninseraten schenken potenzielle Käufer und Mieter den Fotos die größte Aufmerksamkeit. Sie wurden in den letzten 20 Jahren ein unverzichtbarer Bestandteil eines jeden Inserats – und die Qualität der Immobilienfotos ist dabei stetig besser geworden.

Brillante Bilder ziehen magisch an

Als Eigentümer sollten Sie wissen: Interessenten entscheiden anhand der Bilder meist innerhalb von wenigen Sekunden, ob sie Ihre Immobilie ansprechend finden. Gut gelungene Immobilienfotos machen Wohnobjekte attraktiv und für die Kunden erlebbar. Diese ziehen das Auge des Betrachters magisch an. Schöne Perspektiven und das Spiel mit dem Licht sorgen für positive Emotionen, machen Lust auf mehr und erwecken den Wunsch einzuziehen. Die Immobilie wirkt wertiger. Immobilienfotografen erspüren die Räume, nutzen die Elemente zur Gestaltung und zeigen Räumlichkeit und Wohnlichkeit. Professionelle Immobilienfotos verschaffen einem Wohnob­jekt in den einschlägigen Immobilienportalen mehr Sichtbarkeit und Resonanz und steigern die Verkaufs- und Vermietungschancen. Insgesamt lassen sich Immobilien und Grundstücke mit aussagekräftigen Bildern schneller und besser vermarkten.

Gut geplant ist halb gewonnen

Der Erfolg der Immobilienfotografie ist abhängig von diesem Grundsatz. Man sollte eine Immobilie zunächst fotogen machen. Aufgeräumte Räume und Außenanlagen schaffen Ruhe und Ordnung im Bild. Weniger ist mehr. Je mehr Gegenstände in einem Raum stehen, desto kleiner wirkt er. Möbel und Accessoires verleihen dem Zimmer Behaglichkeit. An der richtigen Stelle werden sie zum Blickfang, an der falschen wirken sie störend. Auch ein ge­pflegtes Grundstück zeugt von einem sorgsamen Umgang mit der Immobilie und sendet positive Signale an die Interessenten. In der Immobilienfotografie sollte man zudem auf Farben und auf Kontraste achten.

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Kommt Zeit kommt Rat

Die Jahres- und die Tageszeit spielen in die Bildwirkung hinein. Ein professioneller Immobilienfotograf ermittelt jahreszeitabhängig die ideale Zeit fürs Shooting. Aufnahmen zur goldenen Stunde, am Morgen oder in der Abend­sonne vermitteln eine behagliche Atmosphäre und werfen meist ein schönes Licht in die Räume. Gute Ausleuchtung ist das A und O bei Innenaufnahmen. Der Profi macht alle Lampen an, öffnet die Fenster und Türen, lässt so viel Licht wie möglich einströmen. Für Immobilien, deren Außenanstrich seine besten Zeiten hinter sich hat, empfehlen sich Aufnahmen an einen schönen Tag in der Abenddämmerung bei erleuchteten Fenstern. Fotografieren sollte man grundsätzlich immer bei vorteilhaftem Wetter. Eine Immobilie, die in einer Regenlandschaft aufgenommen wird, besitzt eine triste Ausstrahlung.

Es ist alles eine Sache der Perspektive

Die richtige Wahl der Perspektive macht Räumlichkeit sichtbar. Möglichst realistisch und doch räumlich, Innenräume zu fotografieren bedarf der Übung. Immobilienfotos können Einblicke in den Raum gewähren. Oder Ausblicke durch das Fenster in die Landschaft. Durchsichten in Zimmer und Flure. Die Gestaltung des Bildes, die richtige Perspektive, ein ausgewogener Bildaufbau und die Innenräume werden natürlich wahrgenommen. Die Kunst besteht darin, eine dreidimensionale Welt in der Immobilienfotografie zweidimensional zu gestalten.

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Die Technik von heute – das Brot von morgen

Für Immobilienfotografie auf Premium-Niveau sind sorgfältig erworbene fotografische Spezialkenntnisse und die Investition in teure Technik notwendig. Eine professionelle Ausrüstung ist die Grundlage der hochwertigen Immobilienfotografie. Digitale Spiegelreflexkameras oder spiegellose Systemkameras besitzen Sensoren in der richtigen Größe und differenzierte Programme, um mit den teilweise schwierigen Lichtsituationen umzugehen. Als unverzichtbares Zubehör gilt das Weitwinkelobjektiv, mit dem viel größere und damit präsentablere Bildausschnitte aufgenommen werden können. Ein Dreibein-Stativ hilft stürzende Linien und Verwacklungsunschärfen durch längere Belichtungszeiten zu vermeiden. Eine Blitzausrüstung kann als Aufheller in dunklen Bereichen dienen. Diese sollte, wenn möglich, aber nicht die wichtigste Lichtquelle sein.

Es ist nicht alles Gold was glänzt

Das Ziel bei der Immobilienvermarktung ist ein schneller und möglichst ertragreicher Verkauf. Der Weg dahin führt nur über professionelle Immobilienfotos und daraus resultierende ästhetische und wertige Exposés. Eine gelungene Aufnahme lenkt die Wahrnehmung eines Betrachters geschickt und nachhaltig auf die positiven Eigenschaften einer Immobilie. Statt mit dem Smartphone schlechte Fotos zu machen, investiert die BVBI in professionelle Immobilienfotos. So zeigen wir, dass wir das Anliegen unserer Kunden ernst nehmen. Die Kunden wissen, dass neben aller fachlichen Kompetenz nur die bestmögliche Darstellung ihrer Immobilie zielführend ist. Am Ende sorgen hochwertige Bilder für mehr Zeit, Geld und Reputation. Wollen auch Sie Ihre Immobilie nur mit professionellen, ästhetischen Fotos veräußern und somit bestmöglich darstellen? Dann melden Sie sich gern bei mir.

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Holger Boening, Immobilienmakler, Kameramann © Berliner Volksbank Immobilien GmbH

Holger Boening
Immobilienmakler | Kameramann
T: (030) 56 55 555-20
M: holger.boening@bvbi.de

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