Familien-Bungalow mit Zukunfts-Perspektive

Raus aus Berlin, rein ins Landleben: Familien- und altersgerecht planen und bauen

Ein eigenes Haus in Berlin? Oder wenigstens eine Eigentumswohnung? Zahlreiche Familien träumen davon. Doch für viele rückt dieser Traum in immer weitere Ferne, denn die Preise steigen seit Jahren höher und höher. Ganz ähnlich ging es auch Marcel und Christine Tylla in ihrer Berliner Mietwohnung.

„Wir hatten schon früher darüber gesprochen, wie es wäre, etwas Eigenes zu kaufen. Mit der Geburt unseres Kindes reifte der Gedanke immer mehr. Aber in Berlin, wo wir damals lebten, war der Kauf eines Baugrundstücks oder eines Hauses finanziell einfach nicht drin“, erklärt Christine Tylla. Trotzdem gab die Familie nicht auf, verfolgten die Lage auf dem Immobilien-markt, schauten nach Chancen und Schnäppchen. Lange Zeit war aber nichts Passendes dabei. Und mit ihrer Berliner Mietwohnung wurden die Tyllas immer unzufriedener, was auch mit einem Wechsel des Vermieters und der Geburt ihrer Tochter zusammenhing. Doch dann kam der glückliche Zufall, der früher oder später immer kommt, wenn man engagiert am Ball bleibt und die Augen und Ohren offenhält: Die Eltern von Christine Tylla hörten von einem Baugrundstück im brandenburgischen Herzberg, das zu verkaufen war und im Budget der Tyllas lag.

Familien-Bungalow mit Zukunfts-Perspektive
© MH / RIV

Ein eigener Bungalow in Herzberg

Die mittelalterliche Kleinstadt Herzberg liegt idyllisch am Ufer der Schwarzen Elster im äußersten Südwesten Brandenburgs. Zahlreiche historische Gebäude machen das charmante Städtchen sehenswert. Kitas, Schulen, Bäcker, Supermärkte und Ärzte sind fußläufig erreichbar – ein verträumtes Städtchen am Fluss.

Das Baugrundstück, um das es den Tyllas ging, hatte den großen Vorteil, dass es nicht nur erschwinglich war, sondern auch mit einem Bungalow bebaut werden konnte. Diesen Haustyp hatte sich das Ehepaar bereits ausgesucht. „Natürlich sind auch die bekannten Stadtvillen schön. Wir hatten uns das aber sehr gut überlegt und wollten aus zwei Gründen einen Bungalow: Erstens ist es für unser Familienleben mit Kind ideal, alles auf einer Ebene zu haben und nicht darauf achten zu müssen, ob unsere Tochter zu nah an eine Treppe herangeht. Zweitens ist ein Bungalow natürlich ideal fürs Alter – wir müssen dann keine Treppen mehr rauf und runter laufen. Spätere Umbaukosten entfallen. Wir haben unser Haus für heute gebaut und dabei 30 Jahre in die Zukunft geplant“, erklärt Christine Tylla die Entscheidung des Ehepaares.

Das Grundstück hatten sie also bereits ins Auge gefasst, aber ganz entscheidend ist ja die Hausbaufirma, mit der dann geplant und gebaut wird. Marcel Tylla registrierte sich auf einer Internetseite für angehende Bauherren. Daraufhin erhielt er zahlreiche Hausprospekte, Bauangebote, Kataloge und Werbung aller Art. Engagiert verglich das Paar die Angebote, Grundleistungen, Rohbaukosten und Eigenleistungsberechnungen.

Ein Problem tauchte dabei früh auf: Etliche Hausbauunternehmen wollten nicht auf dem Land, weit außerhalb von Großstädten, bauen. Dort lag aber nun mal das favorisierte Baugrundstück. Nachdem die Tyllas intensiv weiter im Internet und in gedruckten Immobilien-Magazinen recherchiert, mit Freunden und Nachbarn gesprochen und Musterhäuser besucht hatten, entschieden sie sich für die Firma Heinz von Heiden. „Die hatten einfach das beste Angebot und wir hörten viel Positives über das Unternehmen aus dem Bekanntenkreis“, erläutert Marcel Tylla ihre Wahl.

Einer der versierten Fachberater im Heinz von Heiden-Musterhaus Köpenick beriet die angehende Bauherrenfamilie. „Damit waren wir sehr zufrieden. Wir führten viele gute Gespräche mit seiner Kollegin Patricia Schneider, die dann für uns zuständig war. Wir hatten immer viel Zeit über unsere Entscheidung nachzudenken und haben uns nie unter Zeitdruck gefühlt“, bestätigt Christine Tylla.

Gut geplant, gut gebaut

„Das war eine wahnsinnig aufregende Zeit, als es dann richtig losging. Wir waren zum Planungsgespräch bei Heinz von Heiden im KompetenzCentrum Berlin/Brandenburg in Hennigsdorf. Das lief sehr strukturiert ab und wir bekamen eine Liste, was wir bis wann zu erledigen hatten. Es mussten schließlich Genehmigungen eingeholt werden, Zeiträume und Fristen waren einzuhalten“, erinnert sich Bauherrin Tylla.

Anfangs war es noch gar nicht so sicher, ob die Familie auf dem Grundstück tatsächlich einen Bungalow errichten durfte. Da zahlte sich der gute Service von Heinz von Heiden aus: Bauberaterin Patricia Schneider fuhr eigens nach Herzberg, um die Lage zu klären. Mit den Ämtern gab es einige Probleme: Das Grundstück liegt zu einem Drittel im Hochwassergebiet von Elbe und Elster. Daher wurde für die geplante Bebauung eine Sondergenehmigung gebraucht. Zudem war im Bebauungsplan eine besondere Dachform vorgesehen, für die auch eine Extragenehmigung notwendig gewesen ist. Gleiches galt für die außerplanmäßige Neigung des Daches. Aber mit der nötigen Energie und professionellen Unterstützung durch Heinz von Heiden konnten die Tyllas alle Probleme meistern, die Genehmigungen einholen und die Planungsphase abschließen. „Im Oktober 2020 ging es endlich richtig los! Wir beauftragten die Baustraße und dann rückten sechs LKWs an, um die große Bodenplatte zu gießen. Danach folgten sehr schnell die Wände, das Dach und die Fenster“, so Marcel Tylla. Wegen Corona gab es nur ein kleines Richtfest mit den Zimmerleuten und die Tyllas feierten die Errichtung des Dachstuhls mit ihrer Familie am Wochenende nach.

Familien-Bungalow mit Zukunfts-Perspektive
© MH / RIV

Beim Innenausbau kam es wetterbedingt zu leichten Problemen mit der Trocknung, was aber nicht ungewöhnlich ist. Danach gaben sich die Handwerker der verschiedenen Gewerke die Türklinke in die Hand, was auf die gute Organisation des Bauleiters zurückzuführen war. „Der war für uns auch immer erreichbar. Mehrfach die Woche war er auf der Baustelle, hat sich bei uns gemeldet und uns auf dem Laufenden gehalten. So waren wir immer bestens über den Baufortschritt informiert“, erklären die Tyllas.

Während des Baus kam es zu zusätzlichen Leistungen, so wurden noch extra Schneefanggitter, und ein Dachfenster montiert. Auch der Elektriker modifizierte die ursprüngliche Planung und installierte mehr Steckdosen, eine besondere Schaltung für das Licht und Deckenspots im Eingangsbereich. „Der Fliesenleger hat uns noch eine Sockelleiste angebracht und im Bad haben wir eine besondere Duscharmatur anbringen lassen. Das war alles kein Problem. Toller Service!“, freut sich Frau Tylla.

Zur Bauabnahme zog die Bauherrenfamilie ihren unabhängigen Gutachter hinzu, der im Auftrag der Tyllas den Bau begleitet hatte. Im Übergabeprotokoll ist festgehalten worden, dass ein Gewerk noch nicht fertig war. Was aber schnell nachgeholt wurde. Kleinere Probleme mit den Fliesen im Bad und im Gäste-WC wurden ebenfalls schnell, unbürokratisch und zur Zufriedenheit der Bauherren gelöst. „Heinz von Heiden hat den Zeitplan super eingehalten. Acht Monate Bauzeit waren vorgesehen. Zwei Monate vorher war das Haus fertig. Somit konnten wir vor kurzem Einziehen und unsere Wunschmöbel treffen jetzt auch nach und nach ein. Anfangs waren wir etwas zögerlich, aber aus der heutigen Perspektive gesehen, war es die beste Entscheidung unser eigenes Haus zu bauen.

Als Tipps geben wir zukünftigen Bauherren mit auf den Weg: Vorher gut informieren und Angebote vergleichen. Eine seriöse Finanzierung ist wichtig, dabei sollte auch ein Puffer für unvorhergesehene Ausgaben eingeplant werden. Und: das Grundstück, Zäune, Gehwege und Pflanzen im Garten nicht vergessen“, erklärt die erfolgreiche Bauherren-Familie Tylla.

Fritz Thormann