Ostprignitz-Ruppin – reizvolle Lage zwischen Hamburg und Berlin

Ländlich geprägt mit hohem Freizeitwert und guter Stadt-Anbindung

Im Nordwesten des Bundeslands Brandenburg finden Einheimische und ihre Gäste eine abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft mit zahlreichen malerischen Alleen, weiten Wäldern, kristallenen Seen, traditionellen Dorf- und Siedlungsstrukturen. In den beliebten Reisegebieten „Ruppiner Seenland“ und „Prignitz“ liegt der Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Auf einer Fläche von 2.500 Quadratkilometern leben nur 99.000 Bewohner. Kreissitz ist die Stadt Neuruppin. Weitere Verwaltungsstandorte sind die ehemaligen Kreisstädte Kyritz und Wittstock. Ein hoher Freizeit- und Erholungswert prägt den Landkreis, daher gibt es hier eine hohe Nachfrage nach Einfamilienhäusern, Reihenhäusern, Doppelhaushälften und Eigentumswohnungen. Berlin ist nur eine Stunde mit dem Auto entfernt, Hamburg zwei.

Die Fontanestadt Neuruppin hat seit der Wende einen erstaunlichen Wandel durchlaufen: Wo drei Jahrhunderte lang das Militär maßgeblich war, blüht heute die Wirtschaft in modernen Gewerbegebieten, verbinden sich Natur und Stadt zu einer leben- und liebenswerten Mischung. Der berühmteste Sohn der Stadt, Theodor Fontane, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern des Realismus. Er verfasste nicht nur Romane und Balladen, sondern war auch als Journalist, Kriegsberichterstatter, Literatur- und Theaterkritiker, Essayist, Korrespondent und Autobiograph tätig. Das kulturelle und städtebauliche Erbe der Fontanestadt und ihre Funktion als überregionales Zentrum für Bildung und Gesundheit sind die neuen Säulen, auf denen sich Neuruppin erfolgreich entwickelt hat. Dank der Medizinischen Hochschule Brandenburg trägt Neuruppin als Universitätsstadt dazu bei, dem Fachkräftemangel im ländlichen Bereich entgegenzuwirken und Akademiker für das ganze Brandenburger Land auszubilden.

Wer in den Nordwesten Brandenburgs reist, kommt an einem Besuch der alten Hansestadt Kyritz nicht vorbei. Kyritz liegt malerisch am Fluss Jäglitz, der die Prignitz durchfließt, bevor er als Alte und Neue Jäglitz in die Havel mündet. Seiner verkehrsgünstigen Lage am Kreuzungspunkt der alten Handelswege zwischen Berlin und Hamburg, von Kyritz nach Rostock und in einem weitverzweigten Gewässernetz, verdankte die Stadt im Mittelalter die Aufnahme in die Hanse und damit ihren wirtschaftlichen Aufschwung. Heute leben in Kyritz knapp 10.000 Einwohner. Den liebevollen Ortsnamen „Kyritz an der Knatter“ verdankt die Stadt einer Anekdote, die unter Reisenden verbreitet wurde. Danach kam ein Reisender auf dem Weg von Berlin nach Hamburg in die Stadt und wurde von einem lauten Knattern und Rattern empfangen. Diese Geräusche stammten aber nicht, wie irrtümlich angenommen, von einem reißenden Fluss – der Knatter – sondern von den zahlreichen Mühlen in Kyritz.

Wittstock an der Dosse gehört zu den ältesten und historisch bedeutsamsten Orten Brandenburgs. Durch die Gemeindegebietsreform im Jahr 2003 und der damit verbundenen Eingemeindung von insgesamt 25 Orts- bzw. Gemeindeteilen ist Wittstock mit 417,20 Quadratkilometern flächenmäßig eine der größten Städte Deutschlands. Die Einwohnerzahl beträgt 14.440. Das „Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte“ wird durch geschichtsträchtige Bauten, Türmen und Tore geprägt. Wittstocks Wurzeln reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück. Der Ort slawischen Ursprungs gehörte zum Bistum Havelberg. Die Wittstocker Burg diente den Havelberger Bischöfen als Wohnsitz. Im Turm der alten Burg befindet sich das Museum des Dreißigjährigen Krieges. Das wirtschaftliche Bild des eher ländlich geprägten Landkreises wird von klein- und mittelständischen Betrieben geprägt. Die wirtschaftlichen Schwerpunkte liegen in den Regionen um die Stadt Neuruppin und um das Autobahndreieck Wittstock. Hier sind Baugrundstücke, Einfamilienhäuser mit Gärten und Eigentumswohnungen sehr gefragt.