Oder-Spree – vom Haus am See schnell in die City

Märkische Natur und romantische Kleinstädte mit S-Bahn-Anschluss

Er ist mit mehr als 2.000 Quadratkilometern fast so groß wie das Saarland und erstreckt sich von der Berliner Stadtgrenze im Westen über 75 Kilometer bis nach Frankfurt an der Oder im Osten – der Brandenburger Landkreis Oder-Spree, in dem fast 180.000 Menschen leben. Seine Wirtschaft wird durch die Eisen- und Stahlindustrie am Standort Eisenhüttenstadt, die Maschinen- und Anlagenindustrie am Standort Fürstenwalde und Unternehmen der Holzverarbeitungsindustrie am Standort Beeskow geprägt.

Eine Fahrtstunde östlich von Berlin liegt Eisenhüttenstadt. Direkt an der Oder und der Grenze zu Polen. Die erste sozialistische Planstadt der DDR. Eine Stadt für ein Werk, das „Eisenhüttenkombinat Ost“.  Das Werk ist noch heute ein bedeutender Arbeitgeber. Gebaut wurde nahe dem historischen, seit dem 13. Jahrhundert bestehenden Ort Fürstenberg, der mit dem Stalinstadt genannten Ortsteil im Jahr 1961 zu Eisenhüttenstadt vereint wurde. Noch heute ist die seit gut 30 Jahren untergegangenen DDR in zahlreichen Bauten Eisenhüttenstadts allgegenwärtig. Von ihren Bewohnern liebevoll „Hütte“ genannt, sind Miet- und Eigentumswohnungen hier beliebt und erschwinglich.

Fürstenwalde ist mit 32.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt im Landkreis Oder-Spree im Osten des Bundeslandes Brandenburg. Sie ist ein wichtiges Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum. Mit dem Regional-Express nur 30 Minuten von Berlin entfernt, ist Fürstenwalde nicht nur ein begehrter Wohnort für stressgeplagte Großstädter, die täglich zur Arbeit pendeln, sondern auch eine lebendige Stadt im Märkischen, eingebettet in eine herrliche Landschaft. Mit vielfältigen kulturellen Angeboten, von den Jazztagen bis hin zum Fürstenwalder Frühlingsfest, einer exzellenten Bildungslandschaft und leistungsfähigen Unternehmen in zahlreichen Branchen. Reihenhäuser, Doppelhaushälften und Einfamilienhäuser sind in Fürstenwalde sehr begehrt. Insbesondere die gute Anbindung an Berlin macht Fürstenwalde für viele Pendler und ihre Familien attraktiv. Das wirkt sich allerding auch auf die Preise aus.

Die Kreisstadt Beeskow liegt mit ihren 8.000 Einwohnern im Osten des Landkreises Oder-Spree. Gut 80 Kilometer südöstlich von Berlin und 30 Kilometer südwestlich von Frankfurt an der Oder. Als Kreisstadt hat Beeskow eine wichtige Funktion für weitere 20.000 Einwohner im Umland der Stadt. Touristen und Einheimische schätzen das Beeskower Land, denn die Stadt ist umringt von zahlreichen malerischen Seen. Die Spree schlängelt sich, aus dem Spreewald kommend, durch die abwechslungsreiche Landschaft. Der historische Stadtkern, umgeben von der uralten und fast vollständig erhaltenen Stadtmauer, macht den ganz besonderen Charakter Beeskows aus. Sie lädt ein, die spannende Geschichte der jahrhundertealten Stadt zu erkunden. Zahlreiche Geschäfte locken zum Einkauf und gemütliche Restaurants bieten regionale Spezialitäten in der Innenstadt. „Beeskow ist nicht so schlimm, als es klingt …“ hat Theodor Fontane geschrieben – und damit sehr tief gestapelt, denn tatsächlich schätzen viele Menschen die wunderschöne und naturnahe Lage der Stadt. Immobilien sind hier im Neubau wie im Altbau zu angemessenen Preisen zu erwerben.