Frankfurt an der Oder – das Tor zum Osten

Das attraktive Zentrum Ostbrandenburgs liegt mitten in Europa

Es ist ein deutscher Schicksalsfluss, der dieses Frankfurt geprägt hat: die Oder. Seit dem Zweiten Weltkrieg bildet sie die östliche Stadtgrenze und die deutsche Staatsgrenze zu Polen. Auf der anderen Seite des Flusses liegt das polnische Słubice, das früher der Frankfurter Stadtteil Dammvorstadt war. Vom Krieg zweigeteilt, liegt Frankfurt / Oder heute mitten in Europa. Ein lebendiges Tor zwischen Ost und West. Die Europa-Universität Viadrina ist eine wichtige Institution der Stadt. Sie ist weltweit bekannt.

Aus mehr als 100 Ländern stammen die über 6.000 Studenten, die in Frankfurt vor allem Rechts-, Kultur- und Wirtschaftswissenschaften studieren. Die angehenden Akademiker aus Deutschland und aller Welt verwandeln die 57.000-Einwohner-Stadt immer wieder in eine quirlige Universitätsstadt auf der Grenze zwischen Ost- und Westeuropa. Gerade kleinere Mietwohnungen und kompakte Eigentumswohnungen sind bei den Studenten und Nachwuchswissenschaftlern sehr gefragt. Rund um das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik, einer international bekannten Forschungseinrichtung im Technologiepark, haben sich Unternehmen aus dem Bereich Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Informations- und Kommunikationstechnik, Umwelt- und Energietechnik angesiedelt. Der Wirtschaftsstandort ist einer von 15 Regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg.

Frankfurt an der Oder ist auch ein Zentrum des Sports. Neben dem Olympiastützpunkt, der Bundeswehrsportfördergruppe und der Sportschule treiben hier über 10.000 Vereinsmitglieder Spitzen- und Breitensport. Zwei Stadien liegen in der Stadt, das Stadion der Freundschaft und das Fritz-Lesch-Stadion, mit insgesamt 5.000 Sitz- und 12.000 Stehplätzen. Bei den 1. Olympischen Spielen in Athen im Jahr 1896 gewann Hermann Weingärtner aus Frankfurt / Oder drei Goldmedaillen im Turnen. Als Zentrum des Boxsports wurde die Oderstadt durch den Profiboxweltmeister und heutigen Ehrenbürger der Stadt Henry Maske und den Profiboxer Axel Schulz weithin bekannt. Kulturell hat Frankfurt an der Oder ebenfalls viel zu bieten. Dabei fällt auf, dass Frankfurt / Oder vor allem eine Musikstadt ist. Das Brandenburgische Staatsorchester hat seinen Sitz in der Stadt. Es lädt ganzjährig zu hochkarätigen musikalischen Veranstaltungen mit Gastauftritten im In- und Ausland ein. Und auf ihre reiche Musiktradition sind die Frankfurter ebenfalls stolz. So haben die Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Gottfried Piefke hier gewirkt. Theaterfreunde kommen ebenso auf ihre Kosten. Das Kleist Forum, Frankfurts größtes Veranstaltungshaus, bietet in Kooperation mit Theatern aus ganz Brandenburg ein breit gefächertes Programm. Ob klassisches Schauspiel, Lesungen, Opern, Operetten, Festivals oder Konzerte – hier gibt es für jeden Geschmack etwas.

 Der Ziegenwerder, die grüne Oderpromenade, die weitläufigen Parks und die einmalige Oderflusslandschaft – Frankfurt an der Oder bietet viel Raum für Erholung, Entspannung und Freizeit. Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Doppelhaushälfte und Baugrundstücke sind sehr beliebt. Als Oberzentrum ist die Stadt nicht nur Arbeitsort und Versorgungszentrum für die ganze Region, sondern auch ein hervorragender Standort für grenzüberschreitende Unternehmensansiedlungen. Studenten, Rentner, Familien und Normalverdiener schätzen an der Stadt besonders, dass die Wohn- und Lebenshaltungskosten bezahlbar sind. Wer finanzierbaren Wohnraum in einer mittelgroßen ostdeutschen Stadt sucht, die durch ihre Lage am Fluss, an der Grenze zu Polen und mitten in Europa, hochattraktiv ist, der wird in Frankfurt an der Oder seine Heimat finden.